, Röthlisberger Anina
Damen: Matchbericht Playoff-Halbfinal vom 02.05.2026
Trotz Mangel an Spielerinnen sind die Uttiger Damen hochmotiviert in die Partie gestartet. Von Beginn an war klar: Hinten kompakt stehen, das eigene Tor konsequent „zubunkern“ und vorne die sich bietenden Chancen effizient nutzen.
Bereits nach den ersten fünf Minuten wurde der Schwung durch eine etwas fragwürdige Entscheidung ausgebremst. Eine blaue Karte, die aus Sicht der Uttigerinnen schlicht nicht gerechtfertigt war. In Unterzahl gelang eine starke Defensivleistung. Durch geschickter und Verteidigung überstand das Team das Powerplay von Montreux ohne Gegentreffer.
In der 10. Minute fiel dann allerdings das 1:0 für Montreux. Ein präziser Handgelenkschuss der Spanierin Alba fand den Weg ins Tor. Trotz weiterer Bemühungen der beiden spielbestimmenden Spanierinnen auf Seiten von Montreux konnten sie in der ersten Halbzeit keine weiteren Chancen verwerten - nicht zuletzt dank der starken Paraden der Uttiger Torwartin Ju. So ging es mit einem knappen Rückstand auf die Waadtländerinnen in die Pause.
Doch unsere Damen wusste, was in ihnen steckt und kamen voller Energie zurück aufs Feld. Nur 39 Sekunden nach Wiederanpfiff gelang der Ausgleich zum 1:1 – ein herrliches „Tunneli“ von Kimberley Scheer, das auch bei Montreux für Zittern sorgte.
Die Antwort des Gegners liess jedoch nicht lange auf sich warten: Bereits 11 Sekunden später gingen sie erneut mit 2:1 in Führung. Im weiteren Spielverlauf machten sich dann zwei weitere blaue Karten gegen den RSC Uttigen bemerkbar – erneut mussten mehrere Minuten in Unterzahl überstanden werden, was zunehmend an den eigenen Kräften zehrte.
Trotz allem wurde bis zur letzten Sekunde gekämpft. Nach der Niederlage können die Uttigerinnen dennoch etwas Positives aus dem Spiel mitnehmen: noch mehr Motivation, noch mehr Zusammenhalt und den klaren Willen, den nächsten Sieg zuhause zu holen.